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Ultraschallsensoren erleichtern das Einparken

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Wenn Sie jemals ein Einparkhilfesystem genutzt haben, dann war das Auto wahrscheinlich mit ADAS-Ultraschallsensoren ausgestattet, die über den Radkästen und an den vorderen und hinteren Stoßfängerabdeckungen angebracht waren.  Dieser Sensortyp wird auch für die gängigere "Einparkassistent"-Funktion eingesetzt, die Ihnen angibt, wie nah Sie beim Einparken an andere Objekte kommen.

 

Ultraschallsensoren funktionieren, indem sie hochfrequente Schallwellen an Objekten in der Nähe des Autos reflektieren lassen (ähnlich wie Radarsensoren, nur dass beim Radar elektromagnetische Wellen verwendet werden und keine Schallwellen). Der Onboard-Computer berechnet mithilfe der reflektierten Schallwellen sofort den Abstand zu den umliegenden Objekten und warnt den Fahrer vor möglichen Kontaktstellen.

 

Ein Vorteil von Ultraschallwellen besteht darin, dass bei ihnen keine Kalibrierung erforderlich ist. Sie können jedoch an sehr präzisen Positionen an den Stoßfängerabdeckungen oder in der Karosserie über dem Radkasten abgebracht werden. Deswegen ist der Einsatz von Aftermarket- oder aufgearbeiteten Karosserieteilen bei den meisten Autoherstellern nicht zulässig, wenn sie Ultraschallsensoren einbauen müssen.